PdH BERLIN – Frisch und grün: Bei den Bundesbürgern stand im ersten Halbjahr 2010 weniger frisches Gemüse auf dem Speiseplan als im Vorjahr. Laut einer Analyse der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) kaufte jeder Haushalt mit durchschnittlich knapp 31 Kilogramm ein Kilogramm oder 3,5 Prozent weniger frisches Gemüse ein als im ersten Halbjahr 2009. Im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre waren es sechs Prozent weniger. Das berichtete jetzt die Lebensmittel Zeitung. Grund ist laut AMI die Verfügbarkeit. So kam die Einkaufsmenge vor allem durch anhaltend niedrige Temperaturen in Spanien und den späten Frühlingsbeginn in Deutschland erst im Juni an das Vorjahresniveau heran. Spanien ist für den deutschen Markt das wichtigste Lieferland für Gemüse im Winter. Die knappe Verfügbarkeit wirkte sich auf den Preis aus. Mit durchschnittlich 2,21 Euro je Kilo kostete Frischgemüse im ersten Halbjahr rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr und war damit teurer als in den vergangenen acht Jahren.
Pressedienst des Handels, 30/2010 – 28.07.2010


