Dresden – Rathenaustraße 17 – Inh. Johannes Schöne

In Weixdorf, heute Dresdner Stadtteil, gründete Elektroingenieur Helmut Schöne am 15. März 1934 einen Installationsbetrieb mit Verkauf. Gemeinsam mit Ehefrau Elli baute der 25jährige Existenzgünder 1937 ein eigenes Haus mit Werkstatt und Laden an der heutigen Rathenaustraße. Elli Schöne stand im Geschäft, Ehemann Helmut und seine Mitarbeiter installierten, wo immer es gewünscht wurde. Es lief sehr gut und die Geburt der Tochter komplettierte das Familienglück. Das änderte sich mit Ausbruch des Krieges. Der Installationsbetrieb mußte geschlossen werden, Helmut Schöne wurde Soldat. Nur mit dem Verkauf hielt die Ehefrau das Unternehmen über Wasser.

Körperlich schwer angeschlagen, kehrte Helmut Schöne aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Dennoch baute er umgehend seine Installationsfirma wieder auf und beschäftigte mehrere Gesellen. Unruhige Zeiten brachen für den Geschäftsinhaber an, als Produktionsgenossenschaften des Handwerkes entstanden.

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Dresden – Reisewitzer Straße 19 – Inh. Martina Zeidler

Im Dresdner Stadtteil Löbtau an der Reisewitzer Straße gründete Elektromeister Willy Marbach im Jahr 1925 sein „Installationsbüro für elektrische Licht-, Kraft- und Klingelanlagen sowie sämtliche Reparaturen“. Er bot auch „Beleuchtungskörper und Haushaltungsgeräte“ an. Der Beginn war recht bescheiden. Zu den Kunden ging es anfangs mit einem zweirädrigen Karren. Später wurde er durch einen Opel P4 ersetzt.

Ende der 20er, Anfang der 30er Jahre wurden erstmals Verträge zwischen Produzenten und Händlern geschlossen – zum beiderseitigen Vorteil. Als einer der ersten Händler in Deutschland hatte Elektro-Marbach einen Vertrag mit der OSRAM AG unterzeichnet. Ab 1934, in diesem Jahr wurde Sohn Gerhard geboren, trug das Unternehmen den Namen „Elektroartikel, Licht- und Kraftanlagen“.

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Dresden – Leipziger Straße 78 – Eisenwarenhandlung Inh. Gert Krauße

Die Glocke über der Ladentür der Eisenwarenhandlung Krauße schellt noch genauso wie im Eröffnungsjahr 1937. Das kleine Geschäft mit seinen bis unter die Decke reichenden Regalen und Schubfächern und der knapp 2 Meter langen, heute quer stehenden Ladentafel, wird in zweiter Generation geführt.

Alfred Krauße gründete am 1. Januar 1937
das Familienunternehmen, mietete die Geschäftsräume an der Leipziger Straße 78, handelte mit Stahl- und Haushaltwaren. Damals ahnte er noch nicht, dass sein Existenzgründerglück nur von kurzer Dauer sein sollte. Am 1. Januar 1940 mußte er Soldat werden und den Laden schließen. Er kehrte zwar schon im Sommer 1946 aus Frankreich heim, war aber gesundheitlich

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Dresden – Glacisstraße 5 – Inh. Hans Kallich

Einen festen Stammplatz im Ausstellungskalender der Dresdner Messegesellschaft hat die jährlich stattfindende „Sachsen Krad“. Motorradhändler und Biker geben sich hier ein Stelldichein. Unter den zahlreichen Fachhändlern war bisher auch immer Hans Kallich, der Chef des AK Zweiradcenters, eines alteingesessenen Familienbetriebes in der Dresdner Neustadt.

Großvater Alfred Kallich legte den Grundstein zur erfolgreichen Geschäfsgeschichte. In der Albertstraße 18 betrieb er seinen „Neustädter Fahrradhaus“. Hier handelte der Mechanikermeister mit Nähma-schinen und Fahrrädern. Die Geschäfte gingen gut, so dass der rührige Inhaber einen Zweitladen eröffnete. Großmutter Berta Kallich

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Der Zusammenschluss von Händlern zur Wahrung der Interessen ihres Berufsstandes hat eine lange Tradition. Bereits 1916 wurde der „Leipziger Verband des Einzelhandels e.V.“ in der Messestadt gegründet. Zu den Gründern im Jahre 1916 gehörte Max Klötzer, Mitinhaber der Firma August Klötzer Spezialhaus für Schuhwaren nach orthopädisch-wissenschaftlichen Grundsätzen. Im Verband wurden die Interessen des Leipziger Einzelhandels wahrgenommen und gefördert.

Handelsverband Sachsen e.V.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Hebung und Festigung des Standesbewusstseins und der Zusammengehörigkeit sowie das Erlangen einer ausreichenden Vertretung des Einzelhandels bei gesetzgebenden Körperschaften gelegt. Durch Einigungsämter und Schiedsgerichte schlichtete er Streitigkeiten aus unlauterem Wettbewerb. Er stellte Sachverständige oder Mitglieder für Schiedsgerichte, Ausschüsse und sonstige Einrichtungen. Als Selbsthilfeverein wehrte er Angriffe gegen den Einzelhandel ab und klärte die Bevölkerung über die Notwendigkeit und volkswirtschaftliche Bedeutung des selbständigen Einzelhandels auf. Der Verband nahm die Interessen der Arbeitgeber wahr.

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820 Quadratmeter groß und rund 10.000 Artikel „schwer“ ist der neue Frida-Markt, der am 4. März in Dresden-Strehlen das Licht der Welt erblickte. Fortan kümmern sich hier 15 Mitarbeiter, darunter zwei „Spezialisten für Käse“, um die Wünsche der Kunden.

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… dann möchte Frau ganz besonders schön aussehen. Diesen Wunsch erfüllt Szilvia Schönherr gern und mit viel Leidenschaft. Vor zwei Jahren erst eröffnete die gebürtige Ungarin ihr Geschäft

Wenn die Hochzeitsglocken läuten -Sissis Brautmoden in Dresden.

Und der Name ist in Dresden Programm – denn „an ihrem schönsten Tag soll sich die Braut schon einmal wie einst Sissi fühlen dürfen. Auch wenn nicht jede Frau in einem Sissi-Kleid heiraten möchte“, wie Frau Schönherr sagt. Und so finden die Kundinnen im Laden auf der Schweriner Straße neben verspielten, Kleidern mit üppig ausladenden Röcken auch schlichte Hochzeitsoutfits.

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1910 gründeten Maximilian und Cäcilie Bastian in Heidenau nahe Dresden ein Möbelgeschäft. Das ist 100 Jahre her.

Damals gab es bei „Möbel-Bastian“ neben neuen und gebrauchten Möbeln auch Bekleidung, Fahrräder und Nähmaschinen. Heute können die Kunden in der rund 7.000 Quadratmeter großen Verkaufslandschaft aus der kompletten Möbel-Angebotspallette wählen.

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Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen 2010

Neues Wettbewerbsmotto 2010 bekannt  gegeben:

Unter dem Motto „Treffpunkt Stadt – Leben und Verweilen“ hat Schirmherr Sven Morlok (FDP), Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, in Meißen den 7. „Ab in die Mitte!“-Wettbewerb ausgelobt.

„Die sächsischen Innenstädte stehen vor der spannenden Herausforderung, ihre Vitalität und damit ihre Anziehungskraft für Gäste zu erhöhen und gleichzeitig die Lebensqualität der Anwohner im Blick zu behalten. Ich bin sehr gespannt auf die Ideen und Anregungen, die der Wettbewerb zu Tage fördern wird“, so Staatsminister Morlok vor rund 150 Teilnehmern der Veranstaltung, die aus 60 sächsischen Städten und Gemeinden kamen.

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Das Bundesverfassungsgericht hat die Klage des Einzelhandels zum Thema Flashmob zur Entscheidung angenommen. Die Verfassungsbeschwerde war notwendig geworden, weil das Bundesarbeitsgericht Flashmob-Aktionen der Gewerkschaften als zulässiges Mittel im Arbeitskampf eingestuft hatte. Bei den Flashmobs schickte ver.di beispielsweise gezielt Leute in Supermärkte, um dort mittels Störaktionen den normalen Betrieb unmöglich zu machen. Dabei wurden wahllos Waren in Einkaufswagen gepackt, die dann einfach stehen gelassen wurden.

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