Geschäfte mit Geschichte

Dresden – Glacisstraße 5 – Inh. Hans Kallich

Einen festen Stammplatz im Ausstellungskalender der Dresdner Messegesellschaft hat die jährlich stattfindende „Sachsen Krad“. Motorradhändler und Biker geben sich hier ein Stelldichein. Unter den zahlreichen Fachhändlern war bisher auch immer Hans Kallich, der Chef des AK Zweiradcenters, eines alteingesessenen Familienbetriebes in der Dresdner Neustadt.

Großvater Alfred Kallich legte den Grundstein zur erfolgreichen Geschäfsgeschichte. In der Albertstraße 18 betrieb er seinen „Neustädter Fahrradhaus“. Hier handelte der Mechanikermeister mit Nähma-schinen und Fahrrädern. Die Geschäfte gingen gut, so dass der rührige Inhaber einen Zweitladen eröffnete. Großmutter Berta Kallich

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Der Zusammenschluss von Händlern zur Wahrung der Interessen ihres Berufsstandes hat eine lange Tradition. Bereits 1916 wurde der „Leipziger Verband des Einzelhandels e.V.“ in der Messestadt gegründet. Zu den Gründern im Jahre 1916 gehörte Max Klötzer, Mitinhaber der Firma August Klötzer Spezialhaus für Schuhwaren nach orthopädisch-wissenschaftlichen Grundsätzen. Im Verband wurden die Interessen des Leipziger Einzelhandels wahrgenommen und gefördert.

Handelsverband Sachsen e.V.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Hebung und Festigung des Standesbewusstseins und der Zusammengehörigkeit sowie das Erlangen einer ausreichenden Vertretung des Einzelhandels bei gesetzgebenden Körperschaften gelegt. Durch Einigungsämter und Schiedsgerichte schlichtete er Streitigkeiten aus unlauterem Wettbewerb. Er stellte Sachverständige oder Mitglieder für Schiedsgerichte, Ausschüsse und sonstige Einrichtungen. Als Selbsthilfeverein wehrte er Angriffe gegen den Einzelhandel ab und klärte die Bevölkerung über die Notwendigkeit und volkswirtschaftliche Bedeutung des selbständigen Einzelhandels auf. Der Verband nahm die Interessen der Arbeitgeber wahr.

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